Für kleine Praxen ist IT-Support meist eine Frage von zwei Extremen: entweder gar keine feste Betreuung (bis etwas kaputtgeht), oder ein teurer Systemhaus-Vertrag mit Mindestlaufzeit. Dazwischen gibt es aber eine dritte, oft übersehene Option.

Eine Festanstellung für IT lohnt sich für die meisten kleinen Praxen nicht — das Arbeitsvolumen reicht selten für eine volle Stelle, die Kosten liegen aber schnell bei 3.500 bis 5.000 € im Monat. Ein klassisches Systemhaus ist oft günstiger, bringt aber Mindestlaufzeiten und wenig Persönliches mit.

Die dritte Option: ein fester, lokaler Ansprechpartner auf Stundenbasis. Realistische Preise bewegen sich hier zwischen 50 und 70 € pro Stunde bei Einzelabrechnung, oder als monatliches Stunden-Paket ab etwa 130 € für die ersten paar Stunden. Der Vorteil: planbare Kosten, kein Callcenter, und Sie zahlen nur für die Zeit, die tatsächlich gebraucht wird.

Wichtig bei der Auswahl: Fragen Sie konkret nach, ob Vor-Ort-Termine im Preis enthalten sind oder separat abgerechnet werden — das ist ein häufiger versteckter Kostenpunkt. Und bei Praxen mit Patientendaten: ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) für alles, was mit der Praxisverwaltungssoftware zu tun hat, ist Pflicht.

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